News

Bewertung: 0 / 5

Stern inaktivStern inaktivStern inaktivStern inaktivStern inaktiv

Bewertung: 4 / 5

Stern aktivStern aktivStern aktivStern aktivStern inaktiv

 

Sportküstenschifferschein (SKS)

Amtlicher, empfohlener Führerschein zum Führen von Yachten mit Antriebsmaschine und unter Segel in Küstengewässern (alle Meere bis 12 Seemeilen Abstand von der Festlandküste).
Vorgeschrieben zum Führen von gewerbsmäßig genutzten Sportbooten in den Küstengewässern.

ZULASSUNGVORAUSSETZUNGEN

  • ab 16 Jahren,
  • Besitz des SBF-See,
  • Nachweis von 300 Seemeilen auf Yachten mit der jeweiligen Antriebsart in Küstengewässern.

PRÜFUNG

Die Prüfung zum SKS besteht aus einer theoretischen (schriftlichen), ggf. mündlichen und einer praktischen Prüfung.

In der theoretischen Prüfung müssen erweiterte Kenntnisse in folgenden Themenbereichen nachgewiesen werden:

 

  • Navigation
  • Seemannschaft
  • Schifffahrtsrecht
  • Wetterkunde

Sie besteht aus zwei Teilprüfungen: einem Fragebogen und einer mehrteiligen Navigationsaufgabe (Kartenaufgabe).
Den zugrundeliegenden Fragenkatalog gibt es unter www.elwis.de.

Zur theoretischen Prüfung werden benötigt:

  • Übungskarte: deut. Seekarte D49, Stand 2011, XII - Nordsee: Mündungen der Jade, Weser und Elbe
  • Karte 1/INT1
  • Begleitheft für die Kartenaufgaben im Fach Navigation für den Sportküstenschifferschein
  • Kursdreiecke, Zirkel, Bleistifte etc.

In der praktischen Prüfung müssen die theoretischen Kenntnisse über das Führen einer Yacht in Küstengewässern umgesetzt und angewendet werden. Im Einzelnen werden gefordert:

  • Mit Antriebsmaschine und unter Segel
    • Pflichtaufgaben
      • Rettungsmanöver unter Segel
      • Rettungsmanöver mit Maschinenantrieb
      • Beide Pflichtaufgaben müssen mindestens im zweiten Versuch mit ausreichendem Ergebnis ausgeführt werden.
    • Sonstige Aufgaben
      • Seemannschaft/Fertigkeiten. Prüfung der Seetüchtigkeit einer Yacht einschließlich der Sicherheitsausrüstung und deren Handhabung, Anwenden von Leinen beim An- und Ablegen, sicherer Umgang mit Tauwerk
      • Wetterkunde: Ablesen der Wetterinstrumente Thermometer und Barometer, Beurteilen der Wetterlage und –entwicklung am Ort und zum Zeitpunkt der Prüfung
      • Navigation. Bestimmung von Kursen und des Schiffsortes unter Anwendung der terrestrischen und elektronischen Navigation, Arbeiten mit dem Steuerkompass und/oder Handpeilkompass
      • Motor, elektrische Anlage und Gasanlage: Kontrolle und Starten, Bedienung, Störungen
      • Seemannschaft/Manöver: Mit Antriebsmaschine: An- und/oder Ablegen, Drehen und/oder Aufstoppen auf engem Raum, Vorbereitung der Yacht für das Ein- und Auslaufen, Steuern nach Kompass und festen Seezeichen/Landmarken, Durchführen eines Ankermanövers
  • Unter Segel: Steuern nach Kompass und festen Seezeichen/Landmarken, Segelsetzen/Segelbergen in Fahrt, Einreffen und/oder Ausreffen in Fahrt, Beidrehen und/oder Aufschießer fahren, Wenden und/oder Halsen, Steuern verschiedener Kurse zum Wind. Von den "Sonstigen Aufgaben" müssen von maximal fünf mindestens drei im zweiten Versuch mit ausreichendem Ergebnis ausgeführt werden.
  • Antriebsmaschine: Wird der SKS nur mit Antriebsmaschine angestrebt, werden die oben beschriebenen Manöver unter Segel nicht geprüft.
 

Bewertung: 0 / 5

Stern inaktivStern inaktivStern inaktivStern inaktivStern inaktiv

LRCAllgemeines Funkbetriebszeugnis Long Range Certificate (LRC)

Amtliche Berechtigung zur uneingeschränkten Ausübung des Seefunkdienstes im GMDSS für UKW, GW, KW und Seefunk über Satelliten auf Sportbooten. International und unbefristet gültig.

ZULASSUNGSVORAUSSETZUNG

Mindestalter: 18 Jahre (17 Jahre plus 9 Monate am Tage der Prüfung)

PRÜFUNG

Die Prüfung zum Allgemeinen Funkbetriebszeugnis besteht aus einer theoretischen (schriftlichen) Prüfung, der schriftlichen Aufnahme von Not-, Dringlichkeits- oder Sicherheitsmeldungen und einer praktischen Prüfung. Es werden alle Kenntnisse des Beschränkt gültigen Funkbetriebszeugnisses verlangt. Das LRC beinhaltet das SRC, deshalb baut auch die Prüfung zum LRC auf die Prüfung zum SRC auf – es ist eine Erweiterung.

In der theoretischen Prüfung müssen ausreichende Kenntnisse u.a. in folgenden Themenbereichen des Seefunks nachgewiesen werden:

  • Alle Kenntnisse des SRC
  • Kurzwelle, Grenzwelle
  • Betriebsarten Funkfernschreiben, Faksimile, Daten
  • Telekommunikation über Satellit, Inmarsat
  • Weltweite Geographie, insbesondere Hauptschifffahrtswege mit den dafür zutreffenden Nachrichtenübertragungswegen

Dazu müssen zwei Multiple-Choice-Fragebogen bearbeitet werden, einer besteht aus 24 Fragen (SRC), ein anderer aus 14 Fragen (LRC). Die zugrundeliegenden Fragenkataloge gibt es unter www.elwis.de.

Aufnahme von Not-, Sicherheits- und Dringlichkeitsmeldungen
Die Aufnahme erfolgt in englischer Sprache unter Verwendung des internationalen phonetischen Alphabets mit anschließender Übersetzung ins Deutsche. Zusätzlich wird ein deutscher Text ins Englische übersetzt unter Einbeziehung der allgemeinen gebräuchlichen Abkürzungen und Redewendungen in der Seefahrt. Es handelt sich dabei um eine schriftliche Aufgabe, sowie einer hierzu ggf. erforderlichen mündlichen Prüfung.

In der praktischen Prüfung werden Not- und Dringlichkeitsverkehr im GMDSS in englischer Sprache anhand von Fallbeispielen an DSC-Grenzwellen/Kurzwellen/Ultrakurzwellen-Seefunkanlagen (terrestrischer Seefunk) abgewickelt. Gleiches wird auch für den mobilen Seefunk über Satellit (Inmarsat B und C) verlangt. Im Einzelnen werden gefordert:

  • Pflichtaufgaben terrestrischer Seefunk (Editieren eines DSC Controllers, Senden eines Notalarms, Speicherabfrage und Bestätigung des Empfangs eines DSC Notalarms, Aussendung einer Notmeldung, Weiterleitung eines Notalarms und Informieren der Seefunkstelle in Not, Beenden des Notverkehrs, Aufhebung eines Fehlalarms, Senden eines Dringlichkeitsanrufes und Abgabe einer Dringlichkeitsmeldung, Aufnahme einer Dringlichkeitsmeldung, Einleitung weiterer Maßnahmen)
  • Pflichtaufgaben mobiler Seefunk Inmarsat C (Konfigurieren der Anlage, Einleiten und Auslösen eines Seenotalarms, Herstellen von Telexverbindungen, Beenden der Betriebsbereitschaft)
  • Sonstige Fertigkeiten mobiler Seefunk Inmarsat B (Konfigurieren der Anlage, Herstellen von Sprechfunkverbindungen, Editieren und Abspeichern eines Textes, Herstellen von Telexverbindungen, Herstellen von Fax-Verbindungen)
  • Sonstige Fertigkeiten mobiler Seefunk Inmarsat C (Editieren und Abspeichern eines Textes, Adressbuch anlegen, Log kontrollieren, Fax absenden, Access Code verwenden)

Bewertung: 0 / 5

Stern inaktivStern inaktivStern inaktivStern inaktivStern inaktiv

Sporthochseeschifferschein (SHS)

Amtlicher, empfohlener Führerschein zum Führen von Yachten mit Motor und unter Segel in der weltweiten Fahrt (alle Meere).
Vorgeschrieben zum Führen von gewerbsmäßig genutzten Sportbooten in der weltweiten Fahrt.

ZULASSUNGSVORAUSSETZUNGEN

  • ab 18 Jahren,
  • Besitz Sportseeschifferschein (SSS),
  • Nachweis von 1000 Seemeilen auf Yachten im Seebereich (nach Erwerb SSS) als Wachführer. Davon mindestens 500 Seemeilen vor der ersten Teilprüfung.

PRÜFUNG

Die Prüfung zum SSS ist eine Theorieprüfung, die schriflich und mündlich abgenommen wird. Innerhalb des Prüfungsfaches Navigation muss darüber hinaus die Handhabung eines Sextanten praktisch demonstriert werden. Es müssen müssen umfangreiche und vertiefte Kenntnisse in folgenden Prüfungsfächern nachgewiesen werden:

 

  • schriftlich (ggf. mündlich)
    • Navigation (u. a. astronomische Navigation),
    • Schifffahrtsrecht (u. a. internationales Seerecht),
    • Wetterkunde (u. a. tropische Wirbelstürme).
    • Zur schriftlichen Prüfung werden benötigt:
      • im Fach Navigation
        • Übungskarte BA 2656 Ü, Stand 2005
        • Karte 1/INT 1
        • Begleitheft SSS/SHS Stand 2010 mit Formelsammlung, Tidenkurven, nautische Tafeln
        • Kursdreiecke, Zirkel, Bleistifte etc.
        • Taschenrechner
      • im Fach Schifffahrtsrecht
        • Radarplotscheibe (Vordruck)
        • Kursdreiecke, Zirkel, Bleistifte etc.
      • im Fach Wetterkunde
        • keine besonderen Hilfsmittel
  • mündlich
    • Handhabung von Yachten
  • praktisch (Teilprüfung Navigation)
    • Handhabung eines Sextanten
    • Messen eines Vertikalwinkels, Bestimmung der Indexberichtigung und Erläuterung von weiteren Fehlermöglichkeiten

Die drei schriftlichen Prüfungsfächer können ebenso wie das mündliche Prüfungsfach separat, also unabhängig voneinander belegt werden. 

Bewertung: 0 / 5

Stern inaktivStern inaktivStern inaktivStern inaktivStern inaktiv

Sportseeschifferschein (SSS)

Amtlicher, empfohlener Führerschein zum Führen von Yachten mit Motor und unter Segel in küstennahen Seegewässern (alle Meere bis 30 Seemeilen und Ost- und Nordsee, Kanal, Bristolkanal, Irische und Schottische See, Mittelmeer und Schwarzes Meer). Vorgeschrieben zum Führen von gewerbsmäßig genutzten Sportbooten in den küstennahen Seegewässern.

ZULASSUNGSVORAUSSETZUNGEN

  • ab 16 Jahren,
  • Besitz SBF-See,
  • Nachweis von 1000 Seemeilen oder nach Erwerb SKS 700 Seemeilen auf Yachten in küstennahen Seegewässern (nach Erwerb SBF-See) als Wachführer oder dessen Vertreter. Davon mindestens 500 Seemeilen vor der theoretischen Prüfung.

PRÜFUNG

Die Prüfung zum SSS besteht aus einer theoretischen (schriftlichen), ggf. mündlichen und einer praktischen Prüfung.

In der theoretischen Prüfung müssen umfangreiche Kenntnisse in den folgenden vier Prüfungsfächern (vier Teilprüfungen) nachgewiesen werden:

  • Navigation,
  • Seemannschaft,
  • Schifffahrtsrecht und
  • Wetterkunde.

Die vier Teilprüfungen können unabhängig voneinander abgelegt werden.

Zur theoretischen Prüfung werden benötigt:

  • im Fach Navigation
    • Übungskarte BA 2656 Ü, Stand 2005
    • Karte 1/INT 1
    • Begleitheft SSS/SHS Stand 2010 mit Formelsammlung, Tidenkurven, nautische Tafeln
    • Kursdreiecke, Zirkel, Bleistifte etc.
    • Taschenrechner
  • im Fach Schifffahrtsrecht
    • Radarplotscheibe (Vordruck)
    • Kursdreiecke, Zirkel, Bleistifte etc.
  • im Fach Seemannschaft und im Fach Wetterkunde
    • keine besonderen Hilfsmittel

In der praktischen Prüfung müssen die theoretischen Kenntnisse über das Führen einer Yacht in küstennahen Seegewässern umgesetzt und angewendet werden. Im Einzelnen werden gefordert:

  • Mit Antriebsmaschine und unter Segel
    • Pflichtaufgaben
      • Rettungsmanöver
        unter Segel, mit Maschinenantrieb
      • Radar
        Einschalten und Bedienen des Radargerätes, Interpretation des Radarbildes für die Navigation und Verkehrssituationen, Bestimmung des Schiffsortes
      • Seekarte
        Bestimmung des Schiffsortes, Absetzen, Bestimmen und Umwandeln von Kursen
      • Segeln/Fahren
        Steuern verschiedener Kurse nach Kompass oder festen Seezeichen/Landmarken (oder unter Segel: zum Wind), ggf. Berücksichtigung der KVR und SeeSchStrO, An- oder Ablegen mit Antriebsmaschine, unter Segel: Wenden oder Halsen
      • Alle Pflichtaufgaben (außer Radar) müssen mindestens im zweiten Versuch mit ausreichendem Ergebnis ausgeführt werden.
    • Sonstige Aufgaben
      • Seemannschaft/Fertigkeiten - von folgenden Aufgaben wird eine gestellt und muss mit ausreichendem Ergebnis ausgeführt werden:
      • Prüfung der Seetüchtigkeit der Yacht einschließlich der Sicherheitsaustrüstung und deren Handhabung, Anwenden von Leinen beim An- oder Ablegen, sicherer Umgang mit Tauwerk
      • Wetterkunde - folgende Aufgabe wird gestellt und muss mit ausreichendem Ergebnis ausgeführt werden:
      • Ablesen der Wetterinstrumente und Auswerten der Daten, Beurteilen der Wetterlage und -entwicklung amt Ort und zum Zeitpunkt der Prüfung
      • Navigation - folgende Aufgaben werden gestellt und müssen mit ausreichendem Ergebnis ausgeführt werden:
      • Arbeiten mit einem Empfänger für ein satellitengestütztes Funknavigationsverfahren, Arbeiten mit dem Steuerkompass, Peilscheibe und/oder Handpeilkompass
      • Motor, elektrische Anlage und Gasanlage - von folgenden Aufgaben wird eine gestellt und muss mit ausreichendem Ergebnis ausgeführt werden:
      • Motor: Kontrolle und Starten, Störungen
      • Elektrische Anlage: Kontrolle, Störungen
      • Gasanlage: Bedienung, Kontrolle, Störungen
      • Seemannschaft/Manöver - von folgenden Aufgaben werden maximal zwei gestellt und eine muss mit ausreichendem Ergebnis ausgeführt werden:
      • Mit Antriebsmaschine: Drehen und/oder Aufstoppen auf engem Raum, Vorbereitung der Yacht für das Ein- und Auslaufen, Durchführen eines Ankermanövers
      • Manöver unter Segel: Segelsetzen/Segelbergen in Fahrt, Einreffen und/oder Ausreffen in Fahrt, Beidrehen und/oder Aufschießer fahren
  • Mit Antriebsmaschine
    • Wird der Sportseeschifferschein nur mit Antriebsmaschine angestrebt, werden die oben beschriebenen Manöver unter Segel nicht geprüft
       

Unterkategorien

Joomla templates by a4joomla